15.02.2018 | 2. Mannschaft

„Wenn es drauf ankommt, rufen wir unsere Leistung ab“

Fortunas U23 startet Samstag beim SC Verl in die Rest-Rückrunde

Die Zeit der Vorbereitung ist Geschichte! Am Samstag beginnt für Fortunas U23 wieder der Ernst des Lebens. Beim SC Verl steht parallel zum Heimspiel der Profis – um 14:00 Uhr ist Anstoß – das erste Spiel der Rest-Rückrunde auf dem Programm. In den verbleibenden 15 Spielen will die Zwote dafür sorgen, dass auch in der kommenden Spielzeit Regionalliga-Fußball im Paul-Janes-Stadion gespielt werden kann. Trainer Taskin Aksoy betont allerdings die Schwierigkeit dieser Aufgabe.

Mit dem SC Verl wartet „die typische Regionalliga-Mannschaft“ zum Rest-Rückrundenauftakt auf Fortunas U23. In der Tönnies Arena in Rheda-Wiedenbrück geht es erstmals im Jahr 2018 für die Zwote um Punkte. Bereits das Hinspiel gegen die Verler war eine knappe Angelegenheit: Der SC konnte zwei Führungen der Flingeraner ausgleichen, ehe Gökhan Güls Tor zum 3:2 in der 82. Minute den Endstand bedeutete. „Sie haben eine robuste und erfahrene Mannschaft, die seit Jahren konstant in der Regionalliga spielt. Wir müssen dagegenhalten“, weiß Aksoy.

Beim Blick über den Tellerrand und auf die allgemeine Tabellensituation wird schnell klar: Die Ausgangslage der Zwoten im Kampf um den Klassenerhalt ist nicht schlecht – allerdings wird der Nichtabstieg auch kein Selbstläufer. Sieben Punkte Vorsprung hat die U23 auf den ersten Abstiegsrang. Jedoch befindet sich auch nur ein Team zwischen der Zwoten und der gefährlichen Zone.

„Hinter uns sind noch mehrere Mannschaften mit Potential, von denen man erwarten kann, dass sie noch einige Punkte holen werden“, warnt Aksoy vor der Konkurrenz. Die Zielvorgabe für seine Mannschaft ist daher klar: „Wir wollen so schnell wie möglich noch 16 oder 17 Zähler holen. Mit 40 Punkten sollte der Klassenerhalt in diesem Jahr feststehen“, rechnet der Coach vor.

Die Vorbereitung löst beim Trainer unterdessen nicht allzu große Euphorie aus. So durchwachsen wie die Ergebnisse waren, so durchwachsen waren auch die Leistungen der Flingeraner. „Wir sind nicht komplett zufrieden, weil die Spiele phasenweise sehr holprig verlaufen sind“, erklärt Aksoy. „Wir haben auf der einen Seite gezeigt, wie wir Fußball spielen wollen – auf der anderen Seite hatten wir aber auch noch eine hohe Fehlerquote. Ich bin gespannt, was wir in der Liga zustande kriegen.“ Aber – und das sorgt beim Trainer für Optimismus: „Wenn es drauf ankommt, sind wir immer in der Lage, unsere Leistung abzurufen!“

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