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17.03.2018 | Verein

„Grundwerte, zu denen unser Verein steht“

Fortunen unterstützen Kampagnen gegen Rassismus und Diskriminierung

Den knapp 30.000 Zuschauern, die am Freitagabend den Weg in die ESPRIT arena gefunden haben, wurde schon beim Aufwärmen der Mannschaften klar: Es ist kein Spieltag wie jeder andere. Die DFL Stiftung hatte das Motto „Strich durch Vorurteile“ ausgerufen, auch die Internationalen Wochen gegen Rassismus und für Menschenwürde unterstützte die Fortuna einmal mehr. Genauso wie die die Kampagne des SV Babelsberg 03 mit dem Claim „Nazis raus! aus den Stadien“. Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer fand zu diesem Thema ebenfalls klare Worte.

Wie üblich liefen die Fortuna-Spieler eine halbe Stunde vor dem Anpfiff zum Aufwärmen ins Stadioninnere. Ein zweiter Blick war nötig, um festzustellen, dass die rot-weißen Hemden, die sie trugen, nicht die klassischen Aufwärmshirts waren. Mit dem Schriftzug „Nazis raus! aus den Stadien“ unterstützten sie nicht nur die Kampagne des SV Babelsberg 03, sondern setzten auch einmal mehr ein klares Zeichen. Nach wie vor können sich Interessierte im Fanshop am Flinger Broich über die Kampagne informieren und diese durch eine Spende oder einem Kauf des Shirts oder eines Beutels mit der gleichen Aufschrift unterstützen.

Als der Spielbeginn noch näherkam, hatten die Düsseldorfer ihre Oberteile schon wieder gewechselt und über die Spielkleidung Shirts mit einer weiteren starken Botschaft der DFL Stiftung übergestreift: „Strich durch Vorurteile“. Das war auch gleichzeitig der Startschuss für einen Aktionsspieltag der 1. und 2. Bundesliga.

Dass die Fortuna all diese Kampagnen und die dazugehörigen Mottos unterstützt, ist für den Vorstandsvorsitzenden Robert Schäfer eine Selbstverständlichkeit:

„Das ist keine politische Haltung, wie ich in einigen Postings lesen musste, sondern Grundwerte, zu denen unser Verein steht. Wir treten diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen aktiv entgegen - so steht es in unserer Vereinssatzung und in unserer DNA und so werden wir weiter handeln!“