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28.08.2012 | Verein

„Man kann eine Menge lernen“

Muhammet Karpuz war mit der türkischen Nationalmannschaft unterwegs

Obwohl Muhammet Karpuz erst vor vier Monaten 18 Jahre alt geworden ist, geht er in dieser Saison in sein zweites Jahr bei Fortunas U 19. Auch der türkische Fußballverband hat das Talent des Defensiv-Akteurs erkannt und nominierte ihn zuletzt für die U20-Auswahl. „Wir haben gegen Argentinien, Ecuador und Südkorea Länderspiele bestritten“, berichtet Karpuz von seiner Reise mit der türkischen Nationalmannschaft. „Es ist natürlich eine tolle Erfahrung und man kann eine Menge lernen.“

Während er mit seinem Team gegen Argentinien eine knappe Niederlage (1:2) hinnehmen musste, endete die Begegnung gegen Ecuador torlos. Gegen die Mannschaft aus Südkorea traten die Türken gleich zwei Mal an: Das erste Match gewannen die Rot-Weißen mit 2:1, im zweiten gelang den Asiaten die Revanche (0:2). „In unserer Truppe steckt schon eine Menge Qualität“, ist Karpuz, der von allen nur „Mo“ gerufen wird, überzeugt.

Fortunas U19-Trainer Sinisa Suker ist von seinen Stärken auf der rechten Verteidiger-Position überzeugt, sein Nationaltrainer sieht den 18-Jährigen eher als „Sechser“. „Ich spiele in der Nationalmannschaft zwar vor der Abwehr, aber die Rolle rechts in der Viererkette liegt mir mehr“, betont Karpuz. „Auf dieser Position spiele ich schließlich schon seit einigen Jahren.“

In der U19-Bundesliga liegt die Fortuna momentan auf dem fünften Rang, am vergangenen Wochenende gab es die erste Niederlage im dritten Spiel. Mit 1:2 unterlag die Suker-Elf dem 1.FC Köln. „Ich war zwar im zweiten Spiel nicht dabei, aber insgesamt waren unsere Leistungen bisher gut“, berichtet der Außenverteidiger. „Mit sechs Punkten aus drei Spielen kann man leben. Der Start war okay.“

In der vergangenen Spielzeit schaffte er mit Fortunas A-Jugend den Ligaverbleib am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen den Wuppertaler SV Borussia. Da kann man nur zu gut verstehen, dass Karpuz das gleiche Ziel erneut ausgibt: „Wir wollen erst einmal den Klassenerhalt  schaffen. Was darüber hinaus noch geht, werden wir sehen.“ Und wie sehen seine persönlichen Zukunftspläne aus? Seine Antwort: „Ich möchte mich weiterentwickeln und Profi werden. Wenn das bei Fortuna klappt, wäre das natürlich am besten.“