25.02.2016 | 1. Mannschaft

„Ausgangsposition verteidigen, im besten Fall verbessern“

Cheftrainer Marco Kurz vor dem Auswärtsspiel bei 1860 München

Sechs Jahre lang trug Fortunas Cheftrainer Marco Kurz das Trikot des kommenden Gegners 1860 München, drei weitere Jahre stand er als Coach der U23 und der Profis an der Seitenlinie. Die bayrische Landeshauptstadt bezeichnet er darüber hinaus als seinen „Lebensmittelpunkt der letzten Jahre, wo auch meine beiden Töchter leben“. Am Samstag (13:00 Uhr) kehrt der 46-Jährige mit der Fortuna nach München zurück. Vor der Reise betont Kurz allerdings: „Die Konstellation beider Vereine ist eine besondere, nicht die Rückkehr von Marco Kurz.“

In der Tat stecken beide Vereine in einer schwierigen Situation, für die Traditionsclubs geht es ausschließlich um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. „Es ist kein Geheimnis, dass 1860 ganz dringend Punkte braucht“, betont Fortunas Cheftrainer. Lediglich 15 Zähler haben die „Löwen“ bislang in dieser Saison sammeln können, damit liegen sie neun Punkte hinter den Rot-Weißen auf Tabellenplatz 17. „Wir möchten unsere Ausgangsposition natürlich verteidigen, im besten Fall verbessern“, wünscht sich Kurz die maximale Ausbeute.

„Uns erwartet eine schwierige Partie“, betont der Coach und spricht damit nicht ausschließlich die Situation im Abstiegskampf der 2. Bundesliga an. „Wir sind durch die letzten Auftritte der ‚Löwen‘ gewarnt. Gegen den 1.FC Nürnberg hatten sie so viele Chancen, dass sie auch 8:2 hätten gewinnen können.“ Kurz erwartet erneut eine offensive Ausrichtung der Münchener: „Ich gehe davon aus, dass sie mit zwei Spitzen und sehr spielstarken Mittelfeldspielern auflaufen werden.“

Doch nach den jüngsten Ergebnissen mit vier Punkten aus den beiden Spielen gegen die Aufstiegskandidaten SC Freiburg und 1.FC Nürnberg fahre man mit breiter Brust nach München. „Wir werden uns dort bestimmt nicht einigeln und auf Konter lauern“, betont Kurz. Die Partie, die für beide Mannschaften von enormer Bedeutung ist, wird für die Rot-Weißen zu einem echten Prüfstein. „In einem derart wichtigen Spiel möchte man sich natürlich auch zeigen und eine gute Leistung abliefern. Das ist auch wichtig für unsere eigene Entwicklung, aber auch für die anderen Teams, die auf uns schauen“, sagt der gebürtige Stuttgarter.

Am Donnerstag fehlten beim Mannschaftstraining Kerem Demirbay, der einen Schlag abbekommen hat, und Sercan Sararer, den derzeit eine Erkältung plagt. „Entscheidend für ihren Einsatz ist, dass sie am Freitag wieder trainieren können“, betont Kurz. „Und sollten die Beiden nicht spielen können, werden zwei andere Jungs auflaufen und ihre Sache auch gut machen.“

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