01.03.2016 | 1. Mannschaft

"Den Kopf oben behalten"

Die Stimmen zum 1:3 gegen den VfL Bochum

Ausgerechnet in der Phase, in der die Fortuna drauf und dran war, das 2:0 zu erzielen, kassierte sie den Ausgleich - und in den darauf folgenden zehn Minuten zwei weitere Treffer. Von diesen erholten sich die Rot-Weißen nicht mehr, sodass der VfL Bochum drei Punkte aus der ESPRIT arena entführen konnte. Vor allem über die drei Gegentore innerhalb von zehn Minuten ärgerten sich die Fortunen - das sagten sie darüber hinaus.

Marco Kurz, Cheftrainer: „Wir haben am Anfang einige Momente überstehen müssen. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen und in Führung gegangen. Nach der Pause hatte ich den Eindruck, dass wir am Drücker sind. Wir haben bis zu dem Zeitpunkt des Ausgleichs eine gute Partie gemacht. Nach dem Gegentreffer kassieren wir zu schnell das 1:2. Dass er den Freistoß so trifft, passt in den Spielverlauf. Direkt im Gegenzug hätten wir durch Ihlas Bebou wieder ausgleichen können. Nach dem 1:3 war es dann unheimlich schwer, zumal Bochum gutes Potenzial hat und auch von der Bank aus enorm Schwung bringen kann. Es ist für uns kein einfacher Moment, aber wir müssen den Kopf trotzdem oben lassen, weil wir über weite Strecken eine ordentliche Partie abgeliefert haben. Wir müssen das nun in der Kürze aufarbeiten, denn schon am Freitag geht’s wieder weiter.“

Gertjan Verbeek, Trainer VfL Bochum: „Es ist schwierig, auf diesem Acker Fußball zu spielen. Es wird viel über Kunstrasen diskutiert, ich spiele aber lieber auf Kunstrasen als auf so einem Platz. Der Gegner hat uns früh angegriffen, das haben sie gut gemacht. Wir hatten damit Probleme. Dennoch hatten wir einige Situationen, doch die Tore sind ausgeblieben. Dann kassieren wir aus einer Umschaltsituation heraus das 0:1. In der Halbzeit habe ich gesagt, dass das Spiel der Düsseldorfer viel Kraft kostet und wir im zweiten Durchgang mehr nach vorne spielen können. So ist es dann auch gekommen. Wenn man das gesamte Spiel sieht, sind die drei Punkte nicht gestohlen.“

Kerem Demirbay: „Es ist bitter und sehr ärgerlich, dass wir das Spiel in zehn Minuten aus der Hand geben. Besonders in unserer Situation tut so etwas richtig, richtig weh. Wir wussten doch die ganze Zeit, dass es nicht einfach wird, unser Ziel zu erreichen. Es wird für uns ein sehr langer Weg, aber ich bleibe optimistisch. Schließlich ist nach wie vor für uns alles offen.“

Axel Bellinghausen: „Die Enttäuschung ist sehr groß. Wir haben über 60 Minuten ein gutes Spiel gemacht. Dann schenken wir die Partie innerhalb von zehn Minuten her. Letztlich hatte der VfL die größere Durchschlagskraft und gewinnt dadurch das Spiel. Wir haben den Weg nach vorne gesucht und hatten unsere Chancen. Leider hat es am Ende nicht gereicht, weil die Bochumer abgezockter waren.“

Rachid Azzouzi, Sportdirektor: „Das ist für uns eine bittere Niederlage. Wir haben heute mehr verdient, als 1:3 zu verlieren. Wir haben in der ersten Hälfte gut nach vorne gespielt und es auch insgesamt gut gemacht. Im zweiten Durchgang war Bochum eiskalt. Wir haben heute eines der besseren Spiele abgeliefert und uns gute Chancen herausgespielt. Es gab viele positive Ansätze, daher ist es sehr bitter, das Spiel innerhalb von zehn Minuten zu verlieren. Nun müssen wir die Köpfe oben behalten und gegen den KSC punkten.“

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