Fortunas historische Heimat

Paul-Janes-Stadion

Der Flinger Broich: Von einer Sumpflandschaft zum Fußballplatz

Erst im Jahre 1930 bezieht die Fortuna ihr Domizil am Flinger Broich. Die Stadt hatt dem Verein dort eine ehemalige Sumpflandschaft zur Verfügung gestellt, die zunächst von Mitgliedern des Vereins urbar gemacht werden musste. Der Nürnberger Neuzugang "Schorsch" Hochgesang hatte sich beim Vorstand für einen Rasenplatz stark gemacht. Mit Erfolg. Am 28. September 1930 trägt die Fortuna ihr erstes Spiel am Flinger Broich aus: Der SSV Oberkassel wird zur Sportplatzeinweihung mit 2:0 geschlagen.

Im Sommer 1972 folgte 42 Jahre später dann der endgültige Umzug in das im Ausblick auf die WM 1974 von Grund auf umgebaute Rheinstadion mit einem Fassungsvermögen von 68.000 Zuschauern. Im ersten Jahr im neuen Stadion gelang der Fortuna mit dem dritten Platz eine ihrer besten Bundesligaplatzierungen der Vereinsgeschichte. Im Flinger Broich wurden fortan nur noch vereinzelt Freundschafts- oder Pokalspiele ausgetragen.

Obwohl besonders in sportlichen schlechten Zeiten des öfteren eine Rückkehr an den Flinger Broich diskutiert wurde, da man sich dort aufgrund der mässigen Zuschauerzahlen eine bessere Stimmung als in der riesigen "Schüssel" versprach, scheiterten diese Überlegungen regelmässig spätestens am mittlerweile äußerst maroden Zustand des alten Stadions.

Rückkehr in die alte Spielstätte zu Beginn der 2000er Jahre

Aber was wohl bis weit in die neunziger Jahre hinein kaum jemand für möglich gehalten hätte, trat in der zweiten Saisonhälfte der Regionalligaspielzeit 2001/2002 ein: Fortuna kehrte in das von der Stadt für geschätzte 10 Millionen DM renovierte Paul Janes Stadion zurück. Am 3. März 2002 verabschiedet man sich vor der stattlichen Kulisse von 21.000 Zuschauern mit einem 1:1 gegen Rot-Weiß Essen für immer aus dem Rheinstadion, das dem Neubau einer modernen Multifunktionsarena weichen musste. 

Nach der Fertigstellung der neuen Arena absolvierte die Fortuna am 22. September 2004 im neuen Stadion das erste Spiel gegen Union Berlin (2:0). In der Folge spielte die Fortuna zunächst kurzzeitig in beiden Stadien, ehe die neue Arena mit zunehmendem sportlichen Erfolg zur endgültigen Spielstätte wurde.

Am Flinger Broich tragen weiterhin die U23 und die Jugendteams ihre Heimspiele aus.

Der Umbau des Paul Janes Stadions

Im Zuge der Pläne für eine neue Arena in Stockum wurde also der von vielen in sportlich schlechten Zeiten schon oft vorgetragene Wunsch einer Rückkkehr zum Flinger Broich zwangsläufig Wirklichkeit. Die Stadt investierte viel Geld in den kompletten Neubau der Stehplatzränge, die sich über die Jahrzehnte in Erdhügel mit üppiger Vegetation verwandelt hatten, sowie in die Sanierung der alten Haupttribüne. Ein neuer Kabinentrakt war ebenso erforderlich, wie eine neue Flutlichtanlage. So veränderte der Flinger Broich also nahezu komplett sein Gesicht.

Im Folgenden Bilder aus der Zeit von 2002 bis 2004 und ein paar aktuelle Impressionen.

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