06.11.2018 | 1. Mannschaft

Hauptstadt trifft auf Landeshauptstadt

UNTER DER LUPE: Fortuna empfängt die Hertha

Vorhang auf und Bühne frei: Das Team von Trainer Friedhelm Funkel bittet am Samstag, 15:30 Uhr, gegen Hertha BSC zum nächsten Heimspiel. Aktuell steht sie auf dem achten Tabellenplatz und holte aus den letzten fünf Partien sechs Punkte. In den vergangenen 38 Aufeinandertreffen (je 11 Siege, 16 Unentschieden) ist die Bilanz ausgeglichen. Zudem kam es im Mai 2012 in der Relegation zu zwei brisanten Duellen, die den damaligen Aufstieg für die Rot-Weißen bedeuteten. Ein Überblick über den kommenden Gegner.

Der Trainer
Seit 2015 stand Pal Dardai in 147 Spielen an der Seitenlinie der Hauptstädter, die sein erster Club in seiner Trainerlaufbahn sind. Damals übernahm er das Traineramt von Jos Luhukay. Doch neben seiner Trainertätigkeit ist er auch eine Legende im Verein. 373 Partien spielte er für die Hertha und ist damit Rekordspieler. In seiner aktiven Zeit als Spieler erzielte er 22 Tore und bereitete 17 weitere vor. Insgesamt absolvierte er 520 Begegnungen als Spieler sowie als Trainer für die Hertha – eine bemerkenswerte Zahl.

Die Zielsetzung
Der Saisonstart ist trotz zuletzt vier sieglosen Spiele in Folge gelungen. Nach dem zehnten Spieltag stehen die Berliner auf dem 8. Tabellenplatz. Das entspricht auch ihren Zielen, da sie sich im Vergleich zur Vorsaison (10. Platz) verbessern möchten. „Wir wollen einstellig einlaufen“, sagte Michael Preetz gegenüber ksta.de. Auch Trainer Dardai verdeutlicht: „Wir wollen dieses Jahr unter die Top Ten.“

Die Form
Zu Saisonbeginn befanden sich die Herthaner in herausragender Form. Aus den ersten sechs Saisonspielen holten sie 13 Punkte und standen zwischenzeitlich auf dem dritten Tabellenplatz. Aus den letzten vier Spielen holten die Blau-Weißen allerdings nur noch drei Punkte. Nichtsdestotrotz stehen sie im gesicherten Mittelfeld. Im DFB-Pokal stehen sie nach zwei Siegen gegen Braunschweig und Darmstadt im Achtelfinale. Dort treffen sie auf den FC Bayern München.

Das Wiedersehen

Zwischen 2000 und 2013 spielte mit Afredo Morales ein Fortune für die Hertha. Dabei durchlief er viele Jugendmannschaften und gab 2011 sein Profidebüt in der 2. Bundesliga. In den Folgejahren absolvierte er weitere 22 Partien in den ersten beiden deutschen Spielklassen für die „Alte Dame“, ehe er nach Ingolstadt wechselte. Auch Friedhelm Funkel hat eine Berliner Vergangenheit. Zwischen 2009 und 2010 stand er für die Hauptstädter in 33 Spielen an der Seitenlinie.

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