11.03.2023 | 1. Mannschaft

„Das 1:1 fühlt sich nach zu wenig an“

MIXED ZONE: Die Stimmen zur Punkteteilung gegen Heidenheim

Die Fortuna musste sich am Samstagabend mit einem Punkt begnügen. Gegen den 1. FC Heidenheim gab es zum ersten Mal im Jahr 2023 keinen Heimsieg – stattdessen endete die Partie mit einem 1:1-Remis. Die Stimmen zum Spiel:

Daniel Thioune, Cheftrainer: „In der ersten Halbzeit waren wir nicht nur optisch überlegen, sondern waren auch intensiver im Spiel drin. Wir haben viele Situationen erzwungen. Am 0:1 waren wir selbst beteiligt. Tim Kleindienst, über den sich in dieser Saison jedes Wort erübrigt, war zur Stelle. Vorne kommen wir durch einen guten Abschluss von ‚Emma‘ verdient zum Ausgleich. Wir haben im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nicht mehr viele Möglichkeiten gehabt. In der zweiten Halbzeit sind wir gut rausgekommen, haben aber nicht genug Druck ins Spiel bekommen. Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass Rouwen Hennings oder Ao Tanaka mit ihren Chancen das Siegtor schießen. Ich hätte mir einen Sieg gewünscht, aber die Punkteteilung geht in Ordnung – auch wenn ich darüber verägert bin, dass wir es nicht so konsequent zu Ende gebracht haben, wie wir es gerne gehabt hätten.“

Frank Schmidt, Trainer 1. FC Heidenheim: „Wir wussten, dass die Fortuna als eine der stärksten Heimmannschaften von Anfang an versuchen wird, Druck zu machen – gerade über unsere rechte Seite. Sie haben immer wieder versucht, uns in der Breite auseinanderzuspielen. Große Chancen waren aber nicht da und dann haben wir eiskalt zugeschlagen. Leider hat die Führung nicht lang gehalten – beim 1:1 hat Fortuna es gut ausgespielt. Danach hatten sie ein kleines optisches Übergewicht, was normal ist, wenn man zuhause spielt. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit war es ähnlich, dann haben wir das Spiel mehr in den Griff bekommen. Erst mit der Roten Karte hat sich das Spiel wieder verändert. Ab da war klar, dass wir viel wegverteidigen müssen, doch das haben wir leidenschaftlich gemacht. Dass wir das mit diesem Selbstverständnis gemacht haben, macht mich stolz. Die Wenigsten hätten gedacht, dass dieses Spiel mit einem Unentschieden endet, weil beide Teams unbedingt gewinnen wollten, aber wir nehmen den Punkt gerne mit.“

Andre Hoffmann: „Ich bin enttäuscht. Das fühlt sich heute nicht gut an, auch nach den Ergebnissen am Mittag. Wir hatten heute eine Riesenchance – die haben wir verpasst. Gegen Heidenheim ist es traditionell intensiv. Das wollten wir annehmen und zudem Fußball spielen. Das ist uns ein Stück weit gelungen, aber zu wenig um zu gewinnen. Heidenheim hat uns in der ersten Halbzeit hoch attackiert – in der zweiten Halbzeit hatte man dann das Gefühl, dass sie mit dem Punkt zufrieden sind. Es war hintenraus sehr schwer. Es ärgert mich, dass wir es nicht geschafft haben, das Spiel zu kontrollieren. Mir hat die letzte Entschlossenheit gefehlt. Nach der Roten Karte hat Heidenheim das Zentrum extrem dicht gemacht, trotzdem hatte Ao noch die Riesenchance. Wir müssen es aber schaffen, noch mehr Chancen zu bekommen. Wir müssen cooler am Ball und entschlossener sein, um das 2:1 zu erzielen. Das Spiel wird uns nicht umwerfen, aber es fühlt sich an, als hätten wir heute 1:1 verloren.“

Matthias Zimmermann: „Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt, die zuletzt drei Mal in Folge gewonnen hat. Wir wollten das Spiel gewinnen, haben aber nicht so einen guten Tag erwischt. Trotzdem haben wir uns reingebissen und gekämpft. Am Ende hatten wir durch Ao das 2:1 auf dem Fuß, doch am Ende müssen wir mit dem 1:1 leben. Wir hätten noch mehr Druck aufbauen müssen und müssen solche Spiele auf unsere Seite ziehen. Gegen Rostock wollen wir wieder das Maximum rausholen.“

Emmanuel Iyoha: „Wir sind am Anfang gut reingekommen und kriegen dann durch das 0:1 einen Nackenschlag, nach dem wir uns erstmal wieder aufrappeln mussten. Heidenheim hat das erwartete robuste Spiel aufgezogen. Dann kommen wir zu einem wichtigen Zeitpunkt vor der Pause zum 1:1. In der zweiten Halbzeit hatten wir hohe Spielanteile und spielen nach der Roten Karte für eine Viertelstunde mit einem Mann mehr, aber am Ende des Tages muss man sagen, dass es zu wenig war. Wir müssen irgendwie mit einem Lucky Punch das letzte Ding machen. Das 1:1 fühlt sich nach zu wenig an.“

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