26.10.2020 | Verein

Fortuna präsentiert Kinderschutzprojekt „KIDS CARE - Sport treiben, Kinder schützen“

Schutzkonzept für Düsseldorfer Sportvereine zur Prävention und Sensibilisierung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder

Fortuna Düsseldorf setzt ein Zeichen im Kampf gegen Kindesmissbrauch im Sport. In Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Düsseldorf, dem Stadtsportbund Düsseldorf, dem Jugendamt Düsseldorf sowie der AOK als Gesundheitspartner hat die Fortuna ein eigenes Schutzkonzept, das die Prävention und Sensibilisierung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder in Düsseldorfer Sportvereinen fördern soll, entwickelt.

Ausgehend von dem durch das NLZ entwickelte Schutzkonzept soll für Vereine in und um Düsseldorf ein individuell abgestimmter Handlungsplan erarbeitet werden. Dabei wird den Vereinen ein Ansprechpartner des Kinderschutzbundes zur Seite gestellt, der bei der Umsetzung des vereinseigenen Konzepts langfristig aktiv unterstützt und berät. Des Weiteren beinhaltet das Konzept Verhaltensregeln sowie einen konkreten Interventionsplan. Auch ein erweitertes Führungszeugnis für alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter ist vorgesehen.

Die Fortuna hat bereits gemeinsam in ihren eigenen Abteilungen die ersten Konzeptentwicklungen gestartet. Neben der Fußballschule sind auch die Futsal-, Handball- und Laufabteilung sowie der Kids Club dabei. Fortuna-Profi Rouwen Hennings setzt sich als Schirmherr für das Projekt ein.

Alle Düsseldorfer Vereine können sich ab sofort kostenlos über kidscare@f95.de für einen Workshop anmelden.

Folgende Termine stehen für Workshops zur Auswahl:

  • Am 20. November 2020, 18:30 Uhr
  • Am 02. Dezember 2020, 18:30 Uhr
  • Am 10. Dezember 2020, 18:30 Uhr

in der Bar95 (Toni-Turek-Haus), Flinger Broich 87, 40235 Düsseldorf.

„Die Fortuna möchte ihre gesellschaftspolitische Aufgabe in Düsseldorf wahrnehmen und hat vor diesem Hintergrund das Projekt „KIDS CARE“ ins Leben gerufen. Dieses soll möglichst viele Düsseldorfer Vereine motivieren, ihr eigenes individuell ausgerichtetes Schutzkonzept zu entwickeln, damit die Welt der Kinder sicherer wird und diese gegen jeglichen Missbrauch schützt", sagt Paul Jäger, Direktor CSR.

„Sexualisierte Gewalt verfolgt die betroffenen Kinder und Jugendlichen ein Leben lang. Es kann das Leben eines Menschen langfristig beschädigen. Darum setzt sich der Kinderschutzbund dafür ein, dass Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, sichere Orte sind. Dazu gehören neben der Familie, Kitas und Schulen insbesondere eben auch Sportvereine", so Dr. Hauke Duckwitz, Vorsitzender des Kinderschutzbundes.

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